Burning Feed Syndrom

Burning Feed Syndrom

Brennende, heiße Füße, die besonders abends oder nachts auftreten, werden häufig als Burning Feed Syndrom bezeichnet. Hier erfahren Sie, was dahinter steckt, welche Ursachen es gibt und was Sie dagegen tun können.

Burning Feed Syndrom – brennende Füße

Was ist das Burning Feed Syndrom?

Beim Burning Feed Syndrom handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom, das auf verschiedene Ursachen zurückgehen kann. Betroffene beschreiben ein intensives Brennen, Hitzegefühl oder Kribbeln in den Fusssohlen, häufig verstärkt in Ruhe oder nachts.

Häufig steckt eine Polyneuropathie (Nervenschädigung), eine Durchblutungsstörung, ein Vitaminmangel oder eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes dahinter. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um die richtige Ursache zu finden und gezielt behandeln zu können.

Typische Symptome

Die Beschwerden können von leichtem Kribbeln bis hin zu stark brennenden Schmerzen reichen:

  • Brennendes, heißes Gefühl in Fusssohlen oder Zehen – häufig nachts stärker
  • Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheitsgefühle in den Füßen
  • Überempfindlichkeit auf Berührung, Bettdecke oder Socken
  • Stechende oder brennende Schmerzen, besonders in Ruhe
  • Mitunter Beteiligung der Unterschenkel oder Hände
  • Nächtliche Verschlechterung der Beschwerden, die den Schlaf stören kann

Häufige Ursachen

Zu den wichtigsten Ursachen für das Burning Feed Syndrom zählen:

  • Diabetische Polyneuropathie: langjähriger Diabetes kann Nerven in Füßen und Beinen schädigen und zu brennenden Füßen führen.
  • Vitamin-B-Mangel (B1, B6, B12): beeinträchtigt die Nervenfunktion und kann Brennen und Taubheit verursachen.
  • Durchblutungsstörungen: z.B. periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) oder Venenerkrankungen können zu heißen, brennenden Füßen führen.
  • Alkoholmissbrauch & Medikamente: können Nerven schädigen und Neuropathien auslösen.
  • Hormonelle Veränderungen & Schilddrüsenerkrankungen sowie chronische Nierenerkrankungen können ebenfalls brennende Füße verursachen.
  • Lebererkrankungen: können zu Stoffwechselstörungen führen, die sich in brennenden Füßen äußern können.

Diagnose & Abklärung

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Hausarzt, Neurologen oder Internisten. Typische Untersuchungen sind:

  • Blutuntersuchungen: Blutzucker, Vitamin B12, B1, B6, Schilddrüsenwerte, Leberwerte, Nierenwerte
  • Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen (EMG/NLG): zur Beurteilung der Nervenfunktion
  • Gefäßdiagnostik: bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen (Doppler-Ultraschall)
  • Neurologische Untersuchung: Reflexe, Sensibilität, Muskelkraft

Behandlung & Selbsthilfe

Die ursächliche Therapie (z.B. Blutzuckereinstellung, Vitaminersatz, Gefäßtherapie) gehört in ärztliche Hände. Zusätzlich können folgende Maßnahmen helfen:

  • Kühlende Fußbäder und kalte Kompressen am Abend zur Linderung der Beschwerden
  • Spezielle Neuropathie-Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen zur äußerlichen Anwendung
  • Kühlschuhe oder Kühlsocken mit Gel-Kern für wohltuende Kühlung, besonders nachts
  • Fußmassagegeräte zur Förderung der Durchblutung und Linderung von Nervenschmerzen
  • Bequeme, nicht einengende Schuhe und atmungsaktive Socken aus natürlichen Materialien
  • Ausgleich von Vitamin-B-Mangel nach ärztlicher Empfehlung durch Nahrungsergänzungsmittel

Hausmittel & Sofortmaßnahmen

Bewährte Hausmittel, die bei Burning Feed Syndrom Linderung verschaffen können:

  • Kühlende Fußbäder: 18-20°C für 15-20 Minuten, besonders vor dem Zubettgehen
  • Füße außerhalb der Bettdecke: kann bei nächtlichen Beschwerden helfen
  • Sanfte Fußmassagen: mit kühlenden Cremes oder Ölen zur Förderung der Durchblutung
  • Hochlegen der Füße: mit einem Kissen zur Verbesserung des Blutflusses
  • Entspannungstechniken: zur Stressreduktion, da Stress die Symptome verstärken kann
  • Bewegung: regelmäßige, moderate Bewegung zur Förderung der Durchblutung
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Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Wenn das Burning Feed Syndrom länger anhält, sich verschlimmert oder mit weiteren Symptomen wie Taubheit, Muskelschwäche, Gangunsicherheit oder starken Schmerzen einhergeht, sollten Sie unbedingt ärztlichen Rat einholen. Auch wenn die Beschwerden nachts den Schlaf erheblich stören, ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert.

Häufige Fragen zum Burning Feed Syndrom

Das Burning Feed Syndrom (auch Burning-Feet-Syndrom genannt) ist ein Beschwerdebild mit brennenden, heißen oder kribbelnden Füßen. Es handelt sich um ein Symptomkomplex, der häufig durch Nervenschäden (Polyneuropathie), Durchblutungsstörungen, Vitaminmängel oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes verursacht wird. Die Beschwerden treten besonders nachts auf und können den Schlaf erheblich beeinträchtigen.

Typische Symptome sind brennende oder heiße Füße, besonders in den Fusssohlen, Kribbeln (Ameisenlaufen), Taubheitsgefühle, stechende Schmerzen, erhöhte Empfindlichkeit auf Berührung und nächtliche Verschlechterung der Beschwerden. Manchmal treten die Symptome auch an Händen und Unterschenkeln auf. Die Beschwerden können von leichtem Unbehagen bis zu starken Schmerzen reichen.

Häufige Ursachen sind diabetische Polyneuropathie, Alkoholmissbrauch, Vitamin-B-Mangel (besonders B1, B6, B12), Durchblutungsstörungen (PAVK), hormonelle Veränderungen (z.B. Wechseljahre), Schilddrüsenerkrankungen, Medikamente, chronische Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen oder Autoimmunerkrankungen. Auch Stress und psychische Belastungen können die Symptome verstärken.

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache: Optimierung des Blutzuckers bei Diabetes, Ausgleich von Nährstoffmängeln (z.B. Vitamin B-Komplex), Behandlung von Durchblutungsstörungen, physikalische Maßnahmen wie kühlende Fußbäder, spezielle Neuropathie-Cremes, Kühlschuhe, Fußmassagegeräte sowie ggf. medikamentöse Schmerztherapie nach ärztlicher Verordnung. Wichtig ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung.

Das Burning Feed Syndrom selbst ist meist nicht gefährlich, kann aber auf eine zugrundeliegende Erkrankung hinweisen, die behandelt werden sollte. Wenn das Brennen länger anhält, nachts den Schlaf stört, mit Taubheitsgefühlen, Muskelschwäche, Gangunsicherheit oder anderen Symptomen einhergeht, sollte unbedingt ein Arzt (Neurologe, Internist oder Angiologe) aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären.

Bewährte Hausmittel sind kühlende Fußbäder (18-20°C) 30 Minuten vor dem Zubettgehen, Füße außerhalb der Bettdecke lassen, dünne, atmungsaktive Socken tragen, kühlende Fußcremes oder Gele mit Menthol, sanfte Fußmassagen, Hochlegen der Füße mit einem Kissen zur Verbesserung des Blutflusses sowie Entspannungstechniken zur Stressreduktion.

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